Vergleichsstude kommt zu einem eindeutigen Ergebnis
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Akupunktur hilft bei chronischen Knie- und Rücken-
schmerzen und wird als Heilmethode anerkannt.

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Seit Herbst 2006 übernehmen die Krankenkassen die Kosten für Akupunktur bei chronischen Knie- und Rückenschmerzen soweit sie Teil eine schmerztherapeutischen Gesamtkonzeptes sind.

Die Aufnahme der Akupunktur in den Leistungskatalog der Kassen sind Ergebnis der „German Acupuncture Trials Studien“ (Gerac-Studien), bei denen die Wirksamkeit der Akupunktur bei den häufigsten chronischen Schmerzkrankheiten geprüft wurde.

Der Abschlussbericht dieser Untersuchungen kommt zu dem Ergebnis, dass die Akupunktur deutlich besser wirkt als die übliche Standardtherapie mit Medikamenten und Krankengymnastik. Erstaunlicherweise zeigte sich kein großer Unterschied zwischen der Akupunktur nach den Regeln der traditionellen chinesischen Medizin und einer Scheinakupunktur.

Bei der Scheinakupunktur werden die Nadeln nicht an den klassischen Punkten angesetzt und außerdem nur unmittelbar unter die Haut und nicht wie üblich dreieinhalb Zentimeter tief ins Gewebe geführt. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Nadeln irgendwohin gesetzt werden können, meinte der vortragenden Arzt Norbert Victor. Er vermutet, dass die Bedeutung der Punkte und der Tiefe überschätzt wird und glaubt, dass die Scheinakupunktur eine neue Form der minimalinvasive Akupunktur darstellt (was nach unserer Auffassung alles andere als eine aufhellende Erläuterung für dieses Phänomen bedeutet). 

An der Studie waren mehr als tausend Patienten beteiligt. Bei der Behandlung der Kniegelenktathrose wurde mit der herkömmlichen Behandlung nach einer international anerkannten Bewertungsskala eine Verbesserung von 29 % konstatiert, was nach der Definition der Untersuchung nicht als Erfolg zu werten ist. Mit der Akupunktur nach den Regeln der traditionellen chinesischen Medizin trat eine Besserung von 53 % ein, bei der Scheinakupunktur immerhin ebenfalls eine Besserung von 51 %.

Quelle: FAZ vom 12.07.2006

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