Die Studie des Deutsches Mobilfunk Forschungsprogramms wurde an 1500 Kindern
im Alter von 8 – 12 Jahren und an 1500 Jugendlichen im Alter von
13 – 17 Jahren von der Universität München durchgeführt.
Bei
der Studie wurde nach chronischen Beschwerden abgefragt und akute Beschwerden
anhand eines Symptomtagebuchs (Kopfschmerzen, Gereiztheit, Nervosität, Konzentrationsprobleme,
Müdigkeit) erfasst.
Zu der Untersuchung gehörten auch „potentielle
Störgrößen“ wie
Medienkonsum, Lebensqualität, Umweltbesorgnis, psychische Gesundheit
und schulische Probleme.
Außerdem wurde die „subjektive Mobilfunkexposition“ ermittelt:
Angaben zur Nutzung von Mobiltelefonen, DECT-Telefongeräten und die Selbsteinschätzung
der Entfernung zu den Mobilfunkbasisstationen.
Zur individuellen Messung
der Mobilfunkexposition wurden Personendosimeter eingesetzt wobei alle relevanten
Frequenzbereiche erfasst wurden (GSM, UMTS, DECT und WLAN).
Zum Ergebnis der Untersuchung:
Es konnte kein Zusammenhang
zwischen den chronischen oder akuten Beschwerden der Kinder und der Jugendlichen
und der gemessenen Gesamtmobilfunkexposition festgestellt werden.
Vereinzelt wurde
bei den Jugendlichen ein erhöhtes Risiko für chronische
Beschwerden in Abhängigkeit von der selbst eingeschätzten Entfernung
zur nächsten Basisstation beobachtet.
Außerdem wurde in Einzelfällen
ein statistisch bedeutsamer Zusammenhang zwischen akuten Beschwerden und selbst
berichteter Nutzung von Telefonen gefunden.
Quelle: emf-forschungsprogramme.de
/ Juni 2008
|