Bei den neuen Eco-DECT-Telefonen wird die Signalstärke automatisch den
Erfordernissen angepasst. Ist das Mobilteil von der Basisstation weiter entfernt,
wird die Sendeleistung erhöht, ist das Mobilteil nahe der Basisstation,
wird die Sendeleistung reduziert. Ist das DECT-Teleon im Standby-Betrieb
bzw. in der Ladestation, wird der Sender gänzlich abgeschaltet.
Zuerst war
die Schweizer Firma Orchid mit Geräten dieser Art vertreten
(LR4610, LlR4610 Duo, LR4620T und LR4620 DuoT). Im Laufe des Jahres 2008 folgte
dann Swiss Voice mit den Modellen Avena 748 und 758 sowie Eurit 748 und 758.
Schließlich
kam Siemens mit den Geräten Gigaset C380, C385, A580
und A585 auf den Markt und neuerdings mit den teureren Ausführungen Gigaset
SL 780 und SL 785.
Der neue Eco-Mode ist zwar ein Fortschritt, bedeutet aber
keine Befreiung von der gepulsten DECT-Strahlenbelastung, sondern bestenfalls
eine Reduzierung auf des notwendige Maß und ein Ende der Dauerbelastung.
Bei den neuen Eco-DECT –Telefonen gibt es aber auch
etliche, die auch in der Ladestation nicht vollständig abschalten oder die
Sendeleistung nur minimal reduzieren. Dann gibt es wiederum andere, bei denen
sich das Wörtchen „Eco“ überhaupt
nicht auf die Strahlenbelastung bezieht, sondern auf den reduzierten Stromverbrauch.
Man muss also beim Kauf eines neuen Eco-DECT-Telefones genau
hinterfragen, auf was sich das Kürzel „Eco“ bezieht.
März
2009
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