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Erste Zwischenbilanz der EPROS Schlafstudie:
Schlafstörungen durch Handy-Elektrosmog nicht zu belegen
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Prof. Leitgeb von der Universität Graz hat erste Ergebnisse von der EPROS-Schlafstudie * (Elektrosensitive Protected Sleep ) veröffentlicht. Demnach konnten keine Beweise für Schlafstörungen durch elektromagenetische Felder gefunden werden.
Bei der Untersuchung
wurde der Schlaf von ausgewählten "elektro-sensiblen" Personen, die sich im Schlaf durch Elektrosmog beträchtlich gestört fühlen, ein Jahr lang analysiert. Dies geschah nicht unter Laborbedingungen, sondern in den Schlafzimmern der Betroffenen. Es wurden dabei auch Elektrosmog-Abschirmungen installiert (sowohl echte als auch Scheininstallationen), um die dadurch provozierten Veränderungen zu beobachten.

Die Ergebnisse waren überraschend. So war der Elektrosmog nicht unüblich hoch und lag in Schnitt weit unter den Grenzwerten, wobei er zusätzlich meistens von Rundfunksendern dominiert wurde. Erstaunlich ist außerdem, das die Mobilfunkstrahlung nicht von den Sendemasten beherrscht wurde, sondern es waren die Handynutzer der näheren Umgebung, die bis zu 70 % für den Mobilfunk-Elektrosmog verantwortlich waren.

Bei der überwiegenden Mehrheit der Versuchspersonen konnte der Einfluss von Elektrosmog für den gesörten Schlaf ausgeschlossen werden. Bei einigen Probanden bewirkte allein der Glaube an die Abschirmung eine deutliche Verbesserung des Schlafs.

Prof. Leitgebs Fazit: "dass bisher selbst bei den untersuchten schwerwiegendsten Fällen (von Elektroempfindlichkeit) keine belastbaren Beweise gegen Elektrosmog gefunden werden konnten, hat vielen Probanden Erleichterung gebracht und rechtfertigt jedenfalls die verbreiteten Ängste nicht." Elektrosensivität kann möglicherweise Schlafstörungen begünstigen, nicht aber ihre dominierende Ursache sein.

Zur Zeit läuft ein zweiter Untersuchungsabschnitt der Studie.

Quelle: http://www.kht.tugraz.at/

* Die EPROS-Schlafstudie ist der österreichische Teil eines Projektes, das in Deutschland im Rahmen des Deutschen Mobilfunk-Forschungsprogramms durchgeführt wird (http://www.emf-forschungsprogramm.de)

 
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