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Gesundheitsgefährdung durch Mobilfunk
Klärende Ergebnisse aus den Forschungsprojekten ungewiss
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Nach einem Bericht der c’t (magazin für Computertechnik) Nr. 2 /2005 zeichnen sich bei den durch das Bundesamt für Strahlenschutz geförderten Forschungsprojekten bisher keine aussagekräftigen Ergebnisse ab, dass heißt, keine wissenschaftlich abgesicherten reproduzierbare Befunde von grundsätzlicher Aussagekraft.

Die Untersuchungen auf Gesundheitsschädigungen durch elektromagnetische Felder finden auf den verschiedensten Ebenen statt. Mikrobiologische Untersuchungen im Reagenzglas versuchen zu klären, ob es schädigende Wirkungsmechanismen gibt, epidemiologische Studien dagegen versuchen anhand von Statistiken zu klären, ob ständig belastete Personen eher erkranken als unbelastete Personen. Selbst  die von T-Mobile eingesetzten 4 „Weisen“, die unabhängig voneinander die gesamten vorhandenen Publikationen zu diesem Thema zu analysieren und auswerten sollten, brachten kein einheitliches Ergebnis.

Sicher ist nur, dass sich die Unschädlichkeit von elektromagnetischen Strahlungsfeldern nicht beweisen lässt. Von daher werden die Ergebnisse der noch laufenden, parallel angelegten Großprojekte mit Spannung erwartet. Das kann sich aber noch bis 2007 hinziehen. Unter anderem wird auf das Ergebnis der von der WHO koordinierten Interphone Studie gewartet, die sich darauf konzentriert, ob langjähriges Telefonieren mit dem Handy das Krebsrisiko erhöht.

Auch von der Perform-A-Studie, die anhand von Tierversuchen feststellen will, ob hochfrequente elektromagnetische Felder Krebs auslösen können, werden 2005 Ergebnisse erwartet. Untersuchungen des australischen Biophysiker Michael Repacholi hatten schon 1997 entsprechende Annahmen unterstützt.

Wie schwierig dieses Forschungsfeld ist, da die Untersuchungen unter starkem Druck von Interessenverbänden stehen, zeigt die 2000 angefangene Reflex-Studie. Hier wird das Risiko potentieller Umweltgefahren durch die Einwirkungen elektromagnetischer Felder niedriger Energie auf empfindliche Invitro-Methoden bewertet. Im Juni 2003, ein viertel Jahr vor dem offiziellen Abschluss der Studie, erklärten die Projektleiter auf einem Kongress, es sei klar erwiesen, dass niederfrequente und hochfrequente elektromagnetische Felder genschädigende Effekte in verschiedenen Zellsystemen hervorrufen. Nach starken  Protesten und Kritik an der Zuverlässigkeit der Untersuchungsmethoden wurde das Projekt dann bis Mai 2004 verlängert. Der abschließende Untersuchungsbericht wurde schließlich stark abgeschwächt, dahingehend, dass elektromagnetische Felder genschädigende Wirkungen haben "können".

Nach Meinung der c’t ist es nach den Forschungen der Reflex-Studie nicht zwingend, dass die Krebsrate in einigen Jahren explosionsartig ansteigen wird. Ebensowenig wird es zu einer beweisbaren Aussage kommen, dass elektromagnetische Felder generell krank machen.

Daher wird zur Vorsorge geraten, gemäß den Empfehlungen des Bundesamtes für Strahlenschutz

Tiefer gehende und sehr umfassende Informationen über Elektrosmog finden Sie auf der Webseite von Ralf Woelfle

 

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