Die Wissenschaftler untersuchten mittels einer mathematischen Theorie die Auswirkungen
elektromagnetischer Strahlung auf die roten Blutkörperchen. Sie könnte
laut NewScientist (www.newscientist.com) der Schlüssel zu jenen Annahmen
sein, die davon ausgehen, dass Handys Krebs und andere gesundheitliche Probleme
verursachen.
Experten weisen darauf hin, dass es sich um theoretische Erkenntnisse
handle und es keine Beweise für eine Gesundheitsgefährdung gäbe.
Bisher wurde davon ausgegangen, dass Radiowellen Zellen nur
schädigen können, wenn sie über genug Energie verfügen, um
die chemischen Verbindungen anzugreifen. Die von Handys abgegebene Strahlung
ist dafür laut BBC zu gering. Das Team um Bo Sernelius untersuchte die Eigenschaften
von roten Blutkörperchen. Wassermoleküle verfügen über positiv
und negativ geladene Pole, die zum Entstehen von Kräfteverhältnissen
zwischen den Zellen führen. Diese Kräfte sind normalerweise extrem
gering.
Das vereinfachte mathematische Modell untersuchte die Auswirkungen
von elektromagnetischer Strahlung im Bereich von 850 Megahertz auf Blutkörperchen.
Es zeigte sich, dass alle Moleküle ihre Pole in die gleiche Richtung ausrichteten.
Die Kräfte zwischen den Zellen schnellten unerwartet um elf Größenordnungen
in die Höhe. Werden diese Ergebnisse durch Tests bestätigt, könnten
sie eine Erklärung für Gewebeschäden liefern. Stärkere Anziehungskräfte
zwischen den Zellen könnten zu einem Zusammenklumpen oder einem Zusammenziehen
der Blutkörperchen führen.
Quelle: pressetext.austria vom 07.04.2004
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