Handys sind keine Gefahr für die Gesundheit. Zu diesem Ergebnis ist ein
Bericht der Advisory Group on Non-Ionising Radiation (http://www.nrpb.org/advisory_groups/agnir)
gekommen. Die britischen Wissenschaftler haben eine vorsichtige Entwarnung für
Mobiltelefone und Sendemasten abgegeben. Es seien jedoch weitere Forschungsprojekte
notwendig, um absolut jedes Risiko auszuschließen.
Der Bericht basiert auf einer Überprüfung aller
wissenschaftlichen Untersuchungen zur Sicherheit von Handys, die in den letzten
drei Jahren veröffentlicht wurden. Die vollständige Studie findet sich
im Internet unter http://www.nrpb.org/publications/documents_of_nrpb/abstracts/absd14-2.htm
Im Jahr 2000 riet der so genannte Stewart Report (http://www.iegmp.org.uk/report/text.htm)
der Independent Expert Group on Mobile Phones, dass Kinder Handys nur im Notfall
verwenden sollten. Diese Empfehlung basierte auf der Annahme, dass Kinder durch
die entstehenden Funkwellen gefährdeter seien. Der Bericht ging davon aus,
dass es keine Beweise dafür gäbe, dass Handys für Erwachsene schädlich
seien. Die Beobachtergruppe erklärte jetzt laut BBC (http://www.bbc.co.uk)
dass es keinen Grund gäbe diese Empfehlungen zu verändern. "Gesamt
gesehen, geben die seit dem Stewart Report veröffentlichten Studien keinen
Anlass zur Besorgnis."
Der Bericht erklärte zusätzlich, dass Befürchtungen
hinsichtlich der Basisstationen unbegründet seien. Die Belastungen seien
extrem gering und stellten kein Gesundheitsrisiko dar. Anthony Swerdlow, der
Vorsitzende der Beobachtergruppe, erklärte, dass der Bericht auf dem derzeitigen
Wissensstand basiere und warnte davor, dass sich die Situation auch ändern
könne. "Es ist schwer das Ausmaß der Unsicherheit zu kommunizieren
und es ist oft schwer zu wissen, wie unsicher die Umstände sind und was
in zehn Jahren bekannt sein wird."
Quelle: pressetext.deutschland vom 15.Jan.2004
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