Anscheinend besteht kein Zusammenhang zwischen Handynutzung und Krebserkrankungen.
Zu diesem Ergebnis ist die Studie des dänischen Institutes für Epidemiologisk
Kraeftforsking bei einer Erhebung an über 420.000 Teilnehmern gekommen.
Es konnte kein Nachweis von Handynutzung und einem erhöhtem Risiko von Tumoren
im Kopf- und Nackenbereich gefunden werden. In der Studie wurden u. a. auch 56.000
Teilnehmer einbezogen, die seit über 10 Jahre regelmäßig mit
dem Handy telefonierten.
Es konnte kein Hinweis für ein erhöhtes Risiko der Tumorbildung im
Hirn, im Auge oder an der Speicheldrüse festgestellt werden, ebensowenig
für eine Erkrankung an Leukämie.
Damit wird eine wenige Monate zurückliegende Untersuchung des englischen
Institute of Cancer Research bestätigt, die zu dem gleichen Ergebnis gekommen
ist.
Dennoch wird empfohlen, insbesondere bei Jugendlichen, das Telefonieren mit Handys
einzuschränken und die Telefonate kurz zu halten.
Veröffentlichung im Journal of the National Cancer Institute (hhtp://jncicancerspectrum.oxfordjournals.org)
Quelle: Pressetext austria 06.12.2006
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