Neue Untersuchung bestätigt den Verdacht, dass niederfrequente Magnetfelder die Gesundheit gefährden können.
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Niederfrequente Felder können Krebs ausösen

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Die  Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation WHO vom Jahr 2007, dass niederfrequente elektromagnetische Felder Krebs auslösen können, wurde nun durch eine neue wissenschaftliche Untersuchung bestätigt. Der zusammenfassende Bericht dieses Reports wurde vom Schweizer Bundesamt für Umwelt BAFU veröffentlicht.

Niederfrequente Magnetfelder sind Begleiterscheinungen des elektrischen Wechselstromes, im Haushalt, am Arbeitsplatz, in der Nähe von Hochspannungsleitungen, Eisenbahn-Fahrleitungen, Transformatorenhäuser und ähnlichem.

Nach dem zusammenfassenden Bericht der Schweizer Eidgenossenschaft besteht für Kinder eine höheres Risiko an Leukämie zu erkranken, wenn diese einer Magnetfeldbelastung von  über 0,3 - 0,4 Mikrotesla ausgesetzt werden. Bei stärkerer Magnetfeldbelastung gilt das auch für Erwachsene, z. B. am Arbeitsplatz.

Aus Versuchen an Zellen konnte festgestellt werden, dass niederfrequente Magnetfelder die Wirkung krebserzeugender Stoffe steigern können. Eine plausible Erklärung für diese Vorgänge konnte bisher nicht gefunden werden.
Man muss also wie die WHO davon ausgehen, das Magnetfelder von niedriger Frequenz selbst als „kanzerogen“ einzuschätzen sind.

Quelle:
Medienmitteilungen der  Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 19.01.2010

Siehe auch die PDF Download-Datei:
"Bewertung der wissenschaftlichen Studien vom August 2008"



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