Das Deutsche Mobilfunk Forschungsprogramm (DMF) hat die „Epidemiologische
Studie zum Zusammenhang zwischen Kinderkrebs und Expositionen um große
Sendeeinrichtungen" abgeschlossen.
In dieser von der Universität Mainz durchgeführten
Studie wurde der Zusammenhang zwischen Kinderleukämie und hochfrequenten
elektromagnetischen Feldern in der Umgebung von starken Fernseh- und Rundfunksendern
erforscht.
Es wurden 1959 Leukämiefälle bei Kindern bis zu 14
Jahren untersucht, die zwischen 1984 und 2003 erkrankten und in der Nähe
von 16 Lang- und Mittelwellensender und 8 UKW / TV Sendern in Westdeutschland
gelebt haben. Für jeden Leukämiefall wurden zum Vergleich 3 zufällig
ausgewählte Kontrollkinder herangezogen.
Es ergab sich kein erkennbarer statistischer Zusammenhang zwischen
Leukämieerkrankungen und hochfrequenten elektromagnetischen Feldern von
Radio- und Fernsehsendern.
Es konnte auch kein signifikanter Unterschied zwischen den verschiedenen Sendearten
(Amplituden- und Frequenzmodulation) gefunden werden.
Ebensowenig konnten keine abweichende Ergebnisse zwischen den Zeiträumen
1983-1991 und 1992-2002 ermittelt werden, also den Zeiträumen vor und nach
der breiten Einführung des Mobilfunks.
Quelle: DMF 2008
www.emf-forschungsprogramm.de/forschung/epidemiologie/
epidemiologie_abges/epi_015.htmlv
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