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Resumee zum Thema Elektrosmog

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Im andauerndem Streit darüber, ob Elektrosmog als gesundheitsgefährdend einzuschätzen ist oder nicht, wird es in absehbarer Zeit keine Klarheit geben. Viele wissenschaftliche Untersuchungsreihen und umfangreiche Forschungen kommen zu dem Schluss, dass kein ursächlicher Zusammenhang zwischen  elektromagnetischen Feldern und Krankheiten festgestellt werden kann.
Dem gegenüber stehen einige andere, nicht minder seriöse Forschungsarbeiten, die durchaus Veränderungen im menschlichen Körper unter dem Einfluss elektromagnetischer Strahlen nachweisen, allerdings nicht belegen können, ob und wie Erkrankungen daraus enstehen.

Zu dieser Frage erschien am 24.05.11 ein umfangreicher Artikel in der FAZ von der Autorin Katrin Hummel, der dem Leser letztlich nahe legt, die Bewertung des Elektrosmogs als Meinungssacheangelegenheit zu sehen, abhängig von jeweiligen persönlichen Einstellungen und von der Interessenlage.

Dies wird deutlich gemacht an der Person von Alexander Lerch, Mitglied der Strahlenschutzkommission und Berater des Bundesumweltministers. Alexander Lerch ist davon überzeugt, dass Handystrahlen ungefährlich sind und hält Schutzmaßnahmen vor elektromagnetischen Feldern für überflüssig. Diese Auffassung wird von anderen politischen Gremien nicht unbedingt geteilt. So möchte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Alexander Lerch nicht in die „Kommission zur Risikobewertung des krebserregenden Potentials elektromagnetischer Felder“ aufnehmen, mit der vielsagenden Begründung, dass sie Wert auf „vollständige Unabhängigkeit“ legt und nicht auf „Verfechter mit vorgefertigter Position“.

Unabhängig von dem Streit über die Gesundheitsgefährdung durch elektromagnetische Felder gibt es nun auch Menschen, die unter dem Einfluss elektromagnetischer Feldern leiden. Dieses Phänomen, also Krankheitssymptome, die in Zusammenhang mit elektromagnetischen Feldern auftreten,  wird als „Elektrosensibilität“ bezeichnet.
Das Bundesamt für Strahlenschutz geht davon aus, das zwischen sechs und neun Prozent der Bevölkerung davon betroffen sind. Die Krankheitssymptome der „Elektrosensiblen“ können sehr vielfältig und gravierend sein:  plötzliches Schwitzen, Herzklopfen, Kopfschmerzen, Blasenreizung, Schlafstörungen, Bluthochdruck, Durchfall oder Muskelzittern.

Man kann mit dem Phänomen der Elektrosensibilität so umgehen, wie es Alexander Lerch empfiehlt, nämlich „alternative Konzepte als Ursache für die Beschwerden plausibel zu machen“.
Man kann diese Menschen allerdings auch ernst nehmen, wie es in anderen Ländern der Fall ist. In Schweden haben „Elektrosensible ein Recht auf einen ‚elektrosmogfreien Arbeitsplatz’“ und in einigen Krankenhäusern werden strahlungsfreie Zimmer zur Verfügung gestellt. In Stockholm soll die Stadtverwaltung sogar Maßnahmen zur Abschirmung der Wohnungen übernehmen. In Frankreich gibt es schon die erste Stadt mit WLAN-freien Schulen und in England verzichten verschiedene Privatschulen auf derartige Funknetze.

Auch wenn die umfangreichen internationalen Studien kein erhöhtes Risiko für Mobilfunknutzer bei der Entstehung von Hirntumoren feststellen konnten, sind die gesundheitlichen Langzeitwirkungen für Vieltelefonierer nicht abzuschätzen, vor allem nicht bei Kindern und Jugendlichen.

 

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