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Anmerkungen zur Rutengänger und Radiästhesie

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Über den Sinn und Unsinn des „Rutengehens“ und der „Erdstrahlen“ wird viel gestritten. Es wird aber nicht möglich sein, eine uralte Tradition wie die des Rutengehens zu leugnen oder gar durch naturwissenschaftliche Argumentationen auszutreiben (wie es z. B. das Institut für Geophysik der Universität Stuttgart versucht (siehe dazu http://klops.geophys.uni-stuttgart.de/erdstrahlen/erds2.htm

Strahlungen und Energien, die von den Rutengängern wahrgenommen werden, sich aber nicht mit physikalischen Geräten messen lassen, können schlechterdings nicht objektiviert werden und unterliegen damit auch nicht wissenschaftlich-logischer Methodik und Argumentation.

Obwohl nach unserer Einschätzung die Mehrheit der Rutengänger darin übereinstimmt, dass man das, was ihre besondere „Strahlenfühligkeit“ ausmacht, nicht mit technischem Gerät messen kann, gibt es inzwischen doch genügend Leute, die in der Tat behaupten, Erdstrahlungen und energetischen Störzonen wissenschaftlich messen zu können. (z. B. mit Szintillationszählern für die natürliche Radioaktivität und mit 3D-Magnetometern für die Messung des Erdmagnetfeldes). Wenn das aber wirklich der Fall wäre, wenn man die spezifische Wahrnehmungsfähigkeit des Rutengängers mit technischem Gerät substituieren könnte, dann wäre die ganze Angelegenheit der Erdstrahlen letztlich ein banales physikalisches Phänomen, reduziert auf das Messen schnöder Strahlen. Die zauberhafte Welt und der Reiz des Rutengehen wäre damit für immer verloren.

Es ist natürlich nachvollziehbar, dass Rutengänger die Skeptiker und Kritiker von der Ernsthaftigkeit und Fundiertheit der Radiästhesie überzeugen möchten, denn wer lässt sich schon gern eine obskure Ecke drängen. Wenn aber versucht wird, das, was nicht mit wissenschaftlicher Methodik zu erfassen ist, dennoch wissenschaftlich zu bemänteln, dann wird daraus Scharlatanerie.

Auf der anderen Seite sind aber auch alle Experimente mehr oder weniger gescheitert, bei denen jeweils eine Anzahl von Rutengängern versteckt angelegte, unterirdische Wasserrohre und Wasserbehälter finden sollten. Derartige Untersuchungen der GWUP (Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften) 2004 in Roßdorf und 1990 in Kassel ergaben Trefferquoten, die die statistische Zufallsrate nicht übertrafen. Eine weitere Untersuchung der TU München aus dem Jahres 1989  konnte dagegen zumindest eine geringe Treffsicherheit nachweisen („Wünschelruten-Report“ der Professoren König und Betz).

Das negative Ergebnis dieser Experimente ficht die Rutengängerkreise allerdings nicht sonderlich an. Sie verweisen auf andere traditionelle Überlieferungen wie die Meridiane der Akupunktur, die Qi-Energie, die Körperbalance zwischen Yin und Yang und auf Feng Shui. Auch diese Systeme lassen sich nicht mit schul-wissenschaftlichen Methoden erfassen, werden aber dennoch im Westen zunehmend respektiert und praktiziert.

Link: FAZ-Bericht über einen Rutengänger

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