In diesem Schmerzatlas wurden Daten von 5 Millionen Versicherten der DAK ausgewertet. Diese Arbeit wurde von Prof. Gerd Glaeske vom Zentrum für Sozialpolitik Bremen und von Dr. Antje Freytag vom IGES Institut Berlin durchgeführt und dabei wurden die Rückenbeschwerden in unterschiedliche Schmerztypen eingeteilt:
Die Bandscheibenerkrankungen hatten in der Auswertung nur einen Anteil 6,1%, andere spezifische Rückenleiden* wurden mit 5,2 % verzeichnet. Die nichtspezifischen Rückenschmerzen* machten dagegen 32,2 % aus.
Die Patienten mit spezifischen Schmerzen haben verständlicherweise am häufigsten den Arzt besucht und 80 % davon sind zu mehr als einem Facharzt gegangen, was darauf hinweist, dass die Menschen inzwischen kritisch gegenüber den Ärzten geworden sind.
* Es wird zwischen spezifischen und nichtspezifischen Schmerzen unterschieden. Die spezifischen Rückenschmerzen lassen sich auf eine eindeutig feststellbare Ursachen zurückführen, während für die nichtspezifischen Beschwerden keine erklärbare Gründe gefunden werden können..
Quelle: Pressinformation der DAK vom 16.02.2010
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