Alternative Behandlungsmethoden

Die Feldenkrais-Methode

Die Feldenkrais-Methode ist benannt nach ihrem Begründer, dem israelischen Physiker Moshé Feldenkrais (1904 – 1984). Die Feldenkrais-Methode zielt durch „Bewegungslernen“ oder „organisches Lernen“ darauf ab, dem Menschen neue Zugänge im Umgang mit sich selbst bzw. mit seinem Körper zu eröffnen. Die Feldenkrais-Methode bietet unter dem Namen „Funktionale Integration“ aber auch eine Behandlungsmethode an, bei der man sich nicht selbst bewegt, sondern passiv bleibt und nur vom Therapeuten bewegt wird. Diese sehr komplexe und feinfühlige Behandlungsmethode wird dazu eingesetzt, um tiefe Spannungen und Blockaden (z. B. im Bereich der Wirbelsäule) zu lösen und Bewegungsabläufe zu einem natürlichen Bewegungsfluss zu integrieren.

Da wir auf unserer Website in den beiden Abhandlungen „Gesund Liegen – dynamisch Liegen“ und „Gesund Sitzen – dynamisch Sitzen“ die Feldenkrais-Methode in ihren Prinzipien dargestellt haben, wollen wir die Feldenkrais-Methode in diesem Kapitel „alternative Behandlungen“ nicht weiter ausführen.

Kontakt zu Feldenkrais-Therapeuten (Informationen und Adressen) finden Sie unter den Internetadressen www.feldenkraisnetwork.de sowie unter www.feldenkrais.de

 

Alexander-Technik

Die Alexander-Technik versteht sich als eine Lehre zur Entwicklung eines besseren Körpergebrauchs bei alltäglichen Bewegungsabläufen.

Ausgehend von der Einsicht, dass die meisten menschlichen Bewegungsabläufe in eingewöhnten und festlegenden Verhaltensmustern erfolgen, setzt die Alexander-Technik auf  bewusstes Innehalten und auf die Einübung harmonischer Bewegungsabläufe.

Ähnlich wie bei der Feldenkrais-Methode wird auf achtsame und koordinierte Bewegungen geachtet.  Besonderer Augenmerk wird dabei auf die Achse von Kopf, Hals und Rumpf gelegt, auf deren Balance und Dynamik.

Die Alexander-Technik wird vor allem in Einzelunterricht an alltäglichen Bewegungen vermittelt wie Gehen, Sitzen, Aufstehen usw..
Die Alexander-Technik geht auf den Schauspieler Frederick M. Alexander (1969 – 1955) zurück.

Weitere Informationen finden Sie beim Alexander-Technik-Verband Deutschland

 

Pulsierende Signal-Therapie PST

Die „Pulsierende Signal-Therapie “ wurde von dem Arzt und Biophysiker Richard Markoll entwickelt. Es handelt sich dabei um Geräte, das schwache elektromagnetische Felder aussenden. Dieses Feld wechselt ständig, sowohl von der Stärke als auch in der Frequenz, angeblich nach biologischem Muster. Die PST soll ein „strömendes Potential“ zwischen den Zellen herstellen und darüber den (gestörten) Informationsfluss zwischen den Zellen verbessern. So sollen nicht nur Schmerzen gelindert werden, sondern auch defekte Strukturen wie z. B. das Knorpelgewebe regeneriert werden können.

Eingesetzt werden die PST vor allem bei Arthrose, entzündlichen Erkrankungen und bei Schmerzen an der Wirbelsäule. Die Wirkung der PST zeigt sich bereits nach einigen Tagen, der Höhepunkt der Wirkung tritt aber erst nach 6 Wochen der Behandlung ein. Die PST ist völlig schmerzfrei und soll bei 70 % der Patienten zur Schmerzlinderung bis zur Schmerzfreiheit führen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.pstdeutschland.de

 

Dorn-Wirbelsäulentherapie

Die Wirbelsäulentherapie nach Dorn ist eine sanfte und dynamische Form der Chiropraktik. Der entscheidende Unterschied besteht darin, dass die Korrektur der Wirbel in Bewegungsabläufen erfolgt. Dadurch werden die Bänder während der Einrichtung nicht überdehnt.

Alle vom Therapeuten durchgeführte Wirbel- und Gelenkkorrekturen können und sollen vom Patienten auch selbst durchgeführt werden, um eine dauerhafte Korrektur zu erreichen.

Die Gelenk- und Wirbelkorrekturen erfolgen erfolgen durch Druck und durch Hebelgriffe. Bei der Wirbelsäuleneinrichtung wird z. B. zuerst die Muskulatur durch längere Massage gelockert, anschließend übt der Therapeut während des Ausatmens Druck auf die Wirbelfortsätze aus. Der Patient pendelt stehend mit den Armen und ermöglicht durch die Lockerung der Muskulatur während der Drehung der Wirbelsäule, dass verschobene Wirbelsegmente durch leichten Druck in die richtige Position zurückgleiten können.

Auch beim Korrigieren der Halswirbelsäule wird nicht ruckartig gezogen oder gerenkt. Der Patient dreht fortwährend den Kopf, während der Therapeut gezielten Druck auf die Wirbel ausübt bis sich diese in ihre natürliche Position zurückbewegen.

Weitere Information und Therapeuten finden Sie im Internet unter: www.dorntherapeuten.de

 

Die Heilbehandlung von Mohamed Khalifa

„Wir müssen eine Bewegung behandeln, nicht eine Verletzung“

Der arabische Therapeut in Hallein bei Salzburg behandelt vor allem „noch nicht operierte orthopädische Verletzungen der Knie, der Sprunggelenke und der Lendenwirbelsäule. Nach Ansicht von Khalifa muss nach einer Verletzung „nicht die Anatomie wieder hergestellt werden, sondern die reflektorische Funktion“ der Gelenke: „Die Funktion gestaltet das Gelenk, erhält es und baut es nach einer Verletzung wieder auf“.

Die Schulmedizin versucht durch den operativen Eingriff die Anatomie wieder herzustellen, in der Hoffnung, dass sich danach der funktionelle Ablauf wieder einspielt – was aber oft nicht der Fall ist. Nach Mohamed Khalifa sind in diesen Fällen Reflex-Systeme gestört.

Khalifa geht davon aus, dass schon vor der Verletzung funktionelle, reflektorische Störungen vorgelegen haben, die die Verletzung gewissermaßen vorbereitet haben. Wird dann diese Verletzung nicht richtig behandelt und die reflektorischen Funktion nicht wieder hergestellt, sind weitere Verletzungen vorprogrammiert.

Mohamed Khalifa behandelt auch schwere Verletzungen wie Kreuzbandrisse vor allem durch den Druck seiner Hände. Wie er die Behandlung konkret durchführt, ist nicht bekannt.

Khalifa scheint in vielen Fällen überraschende Erfolge zu erzielen, so dass er auch als Wunderheiler angesehen wird. Dieser Ruf wird auch dadurch gefördert, weil sich viele prominente Leistungsportler bei ihm kurieren lassen.

Eine Behandlung bei Khalifa kostet 500,- Euro und dauert etwa eine Stunde.

Internet: http://mohamed-khalifa.com/Studie

 

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