DECT ist das Kürzel für Digital Enhanced Cordless Telephone.
Die Übertragung
der Signale findet in einem gepulsten Verfahren statt. Ein Zeitrahmen von 10
Millisekunden wird in 24 Einheiten zu je 0,24 Millisekunden unterteilt, in denen
einzelne Handgeräte ohne gegenseitige Behinderung ihre
Signale zur Basisstation übertragen können.
Für jedes Handgerät
ergibt sich daraus ein gepulstes Signal mit einer Frequenz von 100 Hertz.
Die
maximale Sendeleistung von Basisstation und Handgerät beträgt
pro Puls 250 Milliwatt.
Darüber hinaus sendet die Basisstation mit zeitlich
kürzeren Pulsen
ein kontinuierliches Kontrollsignal aus, während die Handgeräte nur
während der Gespräche senden.
Die möglichen Risiken der hochfrequenten
Strahlung (zwischen 1,8 – 1,9
Gigahertz) werden nach der „Spezifischen Absorptionsrate“ (SAR) klassifiziert.
Mit dem SAR-Wert wird angegeben, welche Strahlungsleistung in Watt vom menschlichen
Körper in Kilogramm aufgenommen wird. Der maximal zulässige SAR-Wert
beträgt 0,08 W/kg für den ganzen Körper und 2 W/kg für Teile
des Körpers (also in der Regel für den Kopf).
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