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Weltweit verbreitetete Spinnentiere (0,1-3 mm
goß) mit meistens 4 Beinpaaren. Bei Matratzen ist die im Hausstaub lebende
Hausstaubmilbe von Bedeutung, da der Kot dieser Milben allergieauslösende
Wirkungen hat. Soweit Hausstaubmilben in einer Matratze zu finden sind, leben
sie nicht etwa von den dort vorhandenen Naturmaterialien, sondern
von abgefallenen menschlichen Hautpartikeln. Bei einer Untersuchung des Wollsiegel-Verbandes
wurde festgestellt, dass in Latex- und Schaummatratzen in etwa die
gleiche Anzahl an Milben wie in Wollmatratzen zu finden sind.
Die Hausstaubmilbe leben in Symbiose mit Schimmelpilzen
und können nur die von Schimmelpilzen "angesäuerten" Hautschuppen verdauen.
Milben sind außerdem auf eine hohe Luftfeuchtigkeit angewiesen, um nicht auszutrocknen.
Siehe auch unter
Schadstoffe - Allergien und
unter ungemachte Betten.
Bei Verdacht auf Milbenallergie ist die sogenannte Wohnraumsanierung
der erste Schritt:
Die Luftfeuchtigkeit und Raumtemperatur sollte möglichst
gering gehalten werden.
Alle Räume, besonders das Schlafzimmer, täglich gut durchlüften.
Die Betten tagsüber nicht abdecken.
Luftbefeuchter von den Heizkörpern entfernen.
Bettwäsche mindestens 1 x wöchentlich wechseln und bei mindestens 60
Grad waschen.
Milbenundurchlässige Allergieüberzüge für das Bettzeug können
zusätzliche Erleichterung bringen.
Kleidung und Schuhe nie im Schlafbereich wechseln.
Haare nie im Schlafzimmer kämmen oder bürsten.
Haustiere sollten nicht in das Schlafzimmer gelassen werden, noch besser: auf
Haustiere ganz verzichten.
Keine Pflanzen (auch nicht mit Hydrokultur) im Schlafzimmer aufstellen.
Feucht Staubwischen. Staubsauger mit Mikrofilter verwenden.
Kuscheltiere regelmäßig im Tiefkühlfach (-20 °C) über
Nacht einfrieren oder noch besser in den Wäschetrockner geben. Das tötet
die Milben.
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