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Sperrholz besteht aus mindesten drei übereinanderliegenden Holzschichten
(Furnieren), die kreuzweise verleimt sind. Dadurch sind die Holzschichten gegeneinander
abgesperrt., d. h. sie können nicht mehr arbeiten. Zur Verleimung wird Kunstharzklebstoff
eingesetzt.
Mit "Arbeiten" werden die Volumenveränderungen
(Quellen und Schwund) des Holzes bezeichnet, die durch Aufnahme oder Abgabe von
Feuchtigkeit entstehen und zu Spannungen und Formveränderungen führen.
Ein besonderer Sperrholztyp ist das Stabsperrholz, die sogenannte
Tischlerplatte. Die Tischlerplatte besteht aus zwei äußeren Furnieren
(Sperrfurnieren) und hat als Mittellage plattenförmig aneinandergesetzte
Holzleisten. Siehe auch unter Tischlerplatte. |