Futons sind flache, handliche Matratzen, die sich zusammenfalten lassen, fest und dennoch elastisch durch einen dünnen Latexkern.
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V. Futons im japanischen Stil

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Die Geschichte des Futon in Deutschland

Der Begriff Futon stammt, wie inzwischen jeder weiß, aus Japan und bezeichnet die traditionelle japanische Schlafmatte, die mit Baumwolle gefüllt ist und erst zur Schlafenszeit auf dem Boden (traditionell auf Tatami / Reisstrohmatten) gelegt wird. Tagsüber wird der Futon dann zusammengefaltet wieder im Wandschrank verwahrt.

Der traditionelle japanische Futon ist ziemlich dünn (ca. 8 cm), so dass man beim Liegen Bodenkontakt hat. Deswegen legen die Japaner, wenn es ihnen zu hart wird, oftmals mehrere Futons übereinander.

Da die Baumwolle im Futon die Eigenschaft besitzt, sich stark zu komprimieren und zu verfestigen, war das Liegen auf Futon schon immer eine harte Angelegenheit.

Die Einführung der Futons in Europa erfolgt im Zuge einer Modewelle in den achtziger Jahren. Die Futonmode kam allerdings nicht aus Japan zu uns, sondern aus USA und England und bescherte uns keine japanischen Futons, sondern westlich modifizierte Ausführungen. Obwohl die „westlichen" Futons, ebenfalls mit Baumwolle gefüllt, wesentlich dicker waren, als die Originale, wurden auch diese für viele Menschen viel zu hart.

Als Reaktion darauf wurden die "Westfutons" alsbald zusätzlich mit Latex und / oder mit Rosshaarlagen gefüllt, so dass schließlich aus dem Futon die „Futonmatratze“ und letztendlich die „Naturmatratze“ wurde.

Wir sind einen anderen Weg gegangen und haben die Futons zumindest optisch und von der Liegequalität nahe dem japanischen Original belassen, allerdings haben auch wir den Aufbau abgeändert. Durch den Einsatz einer dünnen Latexschicht, ummantelt von Rosshaar und Schurwolle haben wir den „Futon im japanischen Stil“ entwickelt, der auch auf Dauer weitgehend gleiche Liegeeigenschaft gewährleist.

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