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Naturmatratzen

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Naturmatratzen -
Resultat der Modewelle "Futon".

Der Begriff Naturmatratze wurde Ende der achtziger Jahre von den Futonherstellern "erfunden", als sich die Modewelle Futon ihrem Ende näherte.
Die japanische Baumwollmatratze "Futon" wurde zuvor von vielen Menschen unbesehen gekauft, denn der Futon galt als schick und avantgardistisch.
Doch relativ schnell wurde bemerkt, das sich die Baumwolle der Futons während des Gebrauch zunehmend komprimierte und dass das Liegen auf dem Futon immer härter wurde.
Die Futonhersteller versuchten sich darauf einzustellen und entwickelten dickere und elastischere Futonmodell, die sogenannten Futonmatratzen. Jedoch der Zug der Modeentwicklung war nicht mehr einholbar. Folglich waren die Futons schon nach wenigen Jahren wieder "out" und der Name "Futon" hatte bei vielen Menschen einen schlechten Ruf.

Die Anbieter und Hersteller versuchten sich nun vom dem Produkt Futon abzugrenzen, um ihre inzwischen doch recht komfortablen neuartigen Futonmatratzen besser verkaufen zu können..

Es musste ein neuer Name gefunden werden und das war die Geburt des Begriffs Naturmatratze. Der Name Naturmatratze passte zugleich bestens in die Zeit der damals aufkommenden Öko-Bewegung.

Mit dem Namen Naturmatratzen konnte man den neu entstandenen Matratzentyp nicht nur vom Futon, sondern auch von den herkömmlichen Matratzentypen abgrenzen, also von den Federkernmatratzen und von den Polyurethan- bzw Schaumstoffmatratzen.

Die Naturmatratzen sollten vom Anspruch zwar „richtige“ Matratzen sein, aber entschieden „natürlicher“ als diese.
Daher legen die meisten Hersteller und Anbieter der Naturmatratzen seitdem viel Wert auf die Verwendung von Naturlatex (aus nachwachsenden Rohstoffen) auf reine Naturfasern sowie auf Bezugsstoffe aus biologischem Anbau und auf Schadstoffkontrolle.

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