Im
Ratgeber-Telegramm vom 13.08.2009 tritt „Bild.de“ unter der Schlagzeile „Viel
Schlafen fördert Alzheimer“ mit der Aussage auf, das „Menschen,
die mehr als acht Stunden am Tag schlafen, (ihr) Alzheimer-Risiko verdoppeln“.
„Bild.de“ stützt
sich dabei auf eine Studie des Universtätskrankenhauses
Madrid, bei der festgestellt wurde, dass Menschen, die über acht Stunden
am Tag schlafen, ein deutlich höheres Risiko haben, an Alzheimer zu erkranken.
Bei der Forschungsarbeit der Universität Madrid wurden 3286
Menschen, die älter
als 65 waren, drei Jahre lang beobachtet. Es zeigt sich, dass diejenigen, die
mehr als acht oder neun Stunden schliefen, doppelt so häufig an Demenz erkrankten
als diejenigen, die weniger schliefen.
Erst beim weiteren Lesen des Artikel findet
man dann den Hinweis, dass regelmäßig
langes Schlafen als ein frühes Anzeichen von Demenzerkrankungen gewertet
werden könnte.
Das ist auch viel wahrscheinlicher,
denn aus der bloßen
Tatsache des Zusammenhanges von Schlaf und Demenz zu schließen, dass
langes Schlafen die Alzheimer-Erkrankung fördert, erschein uns doch mehr
als gewagt.
Quelle:
Bild.de / Ratgeber-Telegramm
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