Bettwanzen sind wieder im Kommen. Was wir nur als Schauer-Geschichten
von Vätern und Großvätern kannten, z. B., dass die Bettfüße
in mit Öl befüllten Dosen
gestellt wurden, um ungestört von
den unbeliebten Blustsaugern schlafen zu können, könnte auch für
uns wieder Zukunft werden.
In New York und in London zumindest haben sich die
Bettwanzen in vielen Altbauwohnung und billigen Hotels wieder eingenistet.
Nach Angabe von BBC-online wurden im letzten Jahr in
New York mehr als 10 000 Fälle gemeldet und es wird noch eine weitaus größere
Dunkelziffer vermutet.
Die Wanzen sind etwa 6 - 7 mm groß, sie sind nachtaktiv und verstecken
sich tagsüber
in Spalten und Ritzen. Nachts kriechen sie aus den Löchern und suchen sich
einen Wirt, um desses Blut zu saugen. Der Stich einer Wanze ist nach Herbert
Auer, Leiter des Instituts für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie der
Uni Wien, ungefährlich, denn Wanzen übertragen keine Krankheiten. Die
Stiche erzeugen allerdings unangenehme kreisrunde, juckende Male auf der Haut.
Es wird vermutet, dass Wanzen wie viele andere Parasiten auch, durch den massiven
Einsatz von Pestiziden Resistenzen entwickelt haben, die die Bekämpfung
der Tierchen erschweren.
Die New Yorker Behören sind jedenfalls aufgeschreckt
und wollen das Problem möglichst schnell in den Griff bekommen. Neben einer
Aufklärungskampagne
soll u. a. soll auch der Handel mit gebrauchten Matratzen unterbunden werden.
Quelle: BBC online / pressetext.austria 30.03.2009
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