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Spätes Zu-Bett-gehen und wenig Schlafen erhöhen bei Jugendlichen das Risiko für Depressionen

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Wissenschaftler der Columbia University New York haben eine Befragung an 16000 jugendlichen Personen und deren Eltern durchgeführt, bei der Schlafgewohnheiten und psychische Probleme der jungen Leute untersucht wurden.
Es stellte sich heraus, dass Jugendliche, die vor 22 Uhr schlafen gingen, deutlich weniger unter Depressionen litten als diejenigen, die  später oder erst nach Mitternacht das Bett aufsuchten.
Die Jugendlichen, die erst nach 22 Uhr schlafen gingen, litten um 24 %  häufiger unter Depressionen als die Jugendlichen, die schon vorher die Nachtruhe einlegten.

In der Zeitschrift „Sleep“ wurde weiterhin mitgeteilt, dass 54 % der Eltern ihre Kinder an Werktagen vor 22 Uhr zu Bett schicken. 21 %  der Eltern gaben an,  dass ihre Kinder gegen 23 Uhr ins Bett gehen und 25 %  berichteten, dass ihr Nachwuchs erst um 24 Uhr und später ins Bett kommt. 

Außerdem zeigte sich bei der Befragung ein Zusammenhang zwischen Schlaflänge und Depressionen. Nach Aussage der Jugendlichen, hatten diejenigen, die nachts regelmäßig 5 Stunden oder weniger schliefen ein um 71% erhöhtes Depressionsrisiko gegenüber den Acht-Stunden-Schläfern.

Für den statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen Schlaflänge und Depressionsrisiko könnte aber auch völlig andere Erklärungen herangezogen werden, z. B., dass psychisch stabilere Jungendliche  besser gehorchen und deswegen früher zu Bett gehen und entsprechend länger schlafen.

Quelle: Spiegel online vom 01.01.2010

 

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