Der Konsum von Ecstasy wirkt sich auf die Atmung aus und kann nächtliche Atemaussetzer provozieren.
Wissenschaftler der Johns Hopkins School of Medicine in Baltimore haben im Schlaflabor Konsumenten von Ecstasy untersucht und Vergleichsstudien vorgenommen.
Danach haben Personen, die die Partydroge Ecstasy mehrfach zu sich genommen haben, ein achtfach höheres Risiko an Schlafapnoe zu erkranken als Menschen, die keine Drogen zu sich genommen haben. Diese kurzzeitigen nächtlichen Atemaussetzer beruhen auf eine Schädigung des Gehirns, verursacht durch den Konsum der Partydroge.
Bei der Studie wurden 71 Personen im Schlaflabor beobachtet, die in ihrem Lebne mindesten 25 Mal Ecstasy genommen haben, aber 2 Wochen vor dem Test drogenfrei waren. Die Vergleichsgruppe bestand aus Personen, die niemals im Leben Ecstasy konsumiert hatten.
Es stellte sich heraus, dass in beiden Gruppen jeweils ungefähr ein Viertel der Versuchspersonen eine leichte Schlafapnoe erkennen ließ. Jedoch nur in der Gruppe der Ecstasy-Verbraucher zeigten sich mittlere und schwere nächtliche Atemaussetzer, also eindeutige Anzeichen einer krankhaften Schlafapnoe.
Quelle: Spiegel-online vom 03.12.2009 (Originalquelle: Neurology)
|