Wissenschaftler der Stanford University um Ilana
Hairston präsentierten
ein entsprechendes Untersuchungsergebnis im „Journal of Neurophysiology“.
Bei Tests an Ratten wurde beobachtet, dass nach einem Training der räumlichen
Erinnerung die Neubildung von Nervenzellen durch Schlafmangel verhindert wird.
Bei dem Training des räumlichen Erinnerungsvermögens steigt normalerweise
die Neubildung der Nervenzellen im Hippocampus, einer für Lernprozesse bedeutsamen
Gehirnstruktur, deutlich an. Wurde nun zwischen den Trainingstagen die sonst übliche
12 Stunden lang währende Ruhepause auf 6 Stunden reduziert, blieb die Neubildung
von Nervenzellen aus. Die Untersuchungsleiterin Dr. Hairston schloß daraus,
dass der Schlaf für die Gesundheit und Leistung des Gehirns weitaus
wichtiger ist als für jedes andere Organ des Körpers.
Scienceticker vom 09.01.2006 |