Aus einer Veröffentlichung des Wissenschaftlers Horacio de la Iglesia von der University of Washington geht hervor, dass die Zeitverschiebung zwei Steuerungszentren des Gehirns außer Takt bringt.
Nach de la Iglesia gibt es ein Kontrollzentrum für den Tiefschlaf und eins für den sogenannten REM-Schlaf (Rapid Eye Movement). Die beiden Kontrollzentren sorgen dafür, dass diese unterschiedlichen Schlafphasen richtig aufeinander abgestimmt werden und zur richtigen Zeit stattfinden.
Nach einer Reise zwischen verschiedenen Zeitzonen benötigt das
Kontrollzentrum für die Tiefschlafphasen ca. zwei Tage um sich den Veränderungen
anzupassen, während das Kontrollzentrum für die REM-Schlafphasen weitaus
mehr Zeit benötigt,
manchmal länger als eine Woche. Das ist nach de la Iglesia die Ursache dafür,
dass Menschen nach einer Zeitverschiebung unter Mattigkeit und Schlafstörungen
leiden.
Quelle: Focus-online von 17.04.09
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