Nach einer Studie der Universität von Helsinki kann regelmäßiges Fernsehen erhebliche
Schlafstörungen bei Kindern hervorrufen.
Bei dieser Studie wurden 312 Familien mit Kindern im Vorschulalter nach ihren
Fernsehgewohnheiten befragt. Nach Aussage der Studie waren
die Fernsehgeräte im Durchschnitt 4,2 Stunden am Tag eingeschaltet. Die Kinder
schauten etwa 1,4 Stunden täglich "aktiv" Fernsehen, darüber hinaus wurden sie
zusätzlich die gleiche Zeit laufenden Programmen ausgesetzt, die sie nicht
anschauen wollten (passives Fernsehen).
Es wurde festgestellt, dass
vor allem der Anteil der nebenbei laufenden Programme deutlich zur Verstärkung
der Schlafprobleme beitrug. Wie schon der gesunde Menschenverstand vermuten läßt,
erwiesen sich insbesonders Erwachsenenprogramme wie Serien, Magazine und Krimis
als besonders schädlich. Kinder, die viele dieser Sendungen nebenbei sahen,
schliefen unruhig und wachten besonders häufig auf.
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