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Wieder neue These zum „Plötzlichen Kindstod“


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Amerikanische Wissenschaftler stellen einen Zusammenhang zwischen dem Mangel an Seratonin und dem „plötzlichen Kindstod“ her.
Eine Forschungsgruppe um Hannah C. Kinney der Harvard Medical School hat bei Untersuchungen des Hirngewebes von Kleinkindern, die am „plötzlichen Kindstod“ gestorben waren, festgestellt, dass der Seratoninspiegel um 26 % unter dem normalen Wert lag.

Die Mediziner vermuten, dass bei Atemunregelmäßigkeiten bzw. bei Sauerstoffmangel regulierende Alarm-Impulse des Gehirns durch den Mangel des Botenstoffes Seratonin ausbleiben, die den Atem des Kindes vertiefen bzw. das Kind aufzuwecken sollen.

Diese Hypothes passt nach Angabe der Wissenschaftler in das „Risikomodell“ des „plötzlichen Kindstods“, welches sich aus den Komponenten „körperliche Schwäche“ (sprich Seratoninmangel), „kritische Entwicklungsphase“ (1. Lebensjahr) und „Stress“ (wie die Bauchlage) zusammensetzt. Wenn diese These stimmt, wäre es dringend erforderlich, eine Testmethode zu entwickeln, mit der der Seratoninspiegel im Blut gemessen werden kann.

Quelle: science.ORF.at vom 03.02.2010

 

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