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Das Gehirn schützt den schlafenden Menschen vor Lärm

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Nach einer Untersuchung vom Max-Planck-Institut für Psychatrie in München blendet das Gehirn im Schlaf die Wahrnehmung der vertrauten Geräusche aus. Die normale Reaktion der Hirnrinde auf Geräusche wird geblockt und andere Bereiche des Gehirns, die für „Alarmreaktionen“ zuständig sind, werden heruntergeregelt. Anscheinend soll dieser Mechanismus gewährleisten, dass der Mensch auch bei Lärm ungestört schlafen kann. Dieser Mechanismus funktioniert bei der gewohnten und auch bei leicht abweichender Geräuschkulisse, nicht aber bei starken akustischen Reizen.

Interessanterweise wird dieser abgedämpfte Zustand mehrmals pro Minute für ein bis zwei Sekunden unterbrochen, so dass das Gehirn kurzzeitig normal auf Geräusche reagierten kann. Vermutlich geschieht dies zur Überprüfung, ob Gefahr im Verzuge ist oder ob bedenkenlos weitergeschlafen werden kann.

Quelle: sueddeutsche.de vom 04.09.2009

 

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