Der Japanische Wissenschaftler Dr. Akiko Tamakoshi ließ 100.000 Japaner im Alter von 40-79 Jahren nach ihrem Schlafverhalten befragen. Danach wurde 10 Jahre lang der Gesundheitszustand der Befragten überwacht. Das Ergebnis war überraschend: Alle Probanden, die regelmäßig länger als sieben Stunden oder weniger als sieben Stunden geschlafen haben, starben früher. Insbesondere die Langschläfer wiesen eine deutlich höheres Sterblichkeitsrisiko auf. Nach dieser Studie liegt die optimale tägliche Schlafenszeit zwischen 6,5 und 7,5 Stunden.
Eine vergleichbare Umfrage wurde auch von dem amerikanischen Psychiater Dan Kripke in den Jahren 1959-60 gemacht und 6 Jahre später ausgewertet. Das Ergebnis stimmt mit der japanischen Studie überein.
Kritiker dieser Studien weisen daraufhin, dass die Ursachen für diesen Zusammenhang weitgehend ungeklärt sind. Es gilt nicht notwendigerweise der Umkehrschluss, dass Langschläfer ihr Leben verlängern können, wenn sie zukünftig auf ihren langen Schlaf verzichten.
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