Ein Experiment amerikanischer Wissenschaftler hat bewiesen, dass Lernen im Schlaf unter besonderen Umständen möglich ist.
Bei diesem Experiment wurden 12 junge Erwachsene gebeten, sich die Anordnung von 50 verschiedenen Bildern auf einem Bildschirm zu merken. Die Darstellung der Bilder wurde akustisch durch dazu passende Geräusche begleitet.
Im Anschluss wurden die Teilnehmer gebeten, einen Mittagsschlaf durchzuführen. Während der Tiefschlafphase wurde den Versuchspersonen nochmals die Begleitgeräusche der dargestellten Abbildungen vorgespielt, allerdings nur zur Hälfte.
Nach dem Aufwachen zeigte sich, dass die Testpersonen die Positionen der 25 Abbildungen zu denen ihnen die Geräusche im Schlaf vorgespielt wurden, genauso gut bestimmen konnten, wie vor dem Schlaf, während sie bei den anderen Abbildungen eine 20 % höherer Fehlerquote hatten.
Das Experiment wurden von John D. Rudoy, Joel L.Voss, Carmen E. Westerberg und Ken A. Paller von der Northwestern University, Evanston und vom Beckmann Institute for Advanced Science and Technology, Urbana, Illinois durchgeführt.
Quelle: scienceticker info vom 19.11.09
Orginalveröffentlichung: Scienece, Vol 236 von 20.11.09
|