Bei dem Test teurer Taschenfederkernen (Ausgabe September 2009) hat die Untersuchung der Stiftung Warentest ergeben, dass die sogenannten Liegezonen der Matratzen im Gegensatz zu den Werbeaussagen kaum eine Wirkung haben können. Denn diese Zonen sind kaum spürbar.
Dazu hat die Stiftung Warentest in einem neuartigen Prüfverfahren die Matratze mit einem Prüfstempel systematisch abgetastet. Der Prüfstempel wurde dazu in regelmäßigen Abständen 5 cm und 7 cm tief in die Matratze gedrückt. Dabei wurde die dazu erforderliche Kraft registriert und auf diese Weise die Stützkraft bzw. die Elastizität der Matratze ermittelt.
Zum Erstaunen der Prüfer wurde bei der Mehrheit der untersuchten Matratzen nur minimale Unterschiede festgestellt, so dass von einer wirksamen Zonenwirkung nicht die Rede sein kann.
Dieses Ergebnis erschien den Testern kein Nachteil für den Liegekomfort zu sein, denn gerade auf den Matratzen ohne erkennbare Zonenwirkung lagen sie am besten.
Unabhängig davon sieht Stiftung Warentest keine Vorteil durch wirkungsvollere Liegezonen, da bestenfalls Menschen mit Durchschnittsmaßen diese nutzen können. Und das auch nur dann, wenn sie sich auf die richtigen Stellen legen und diese Position auch die ganze Nacht über einhalten.
Zwei Drittel der deutschen Männer schnarchen
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