Nach einer Veröffentlichung von Frederic Telliez
von der Picardie-Jules-Verne-Universität (Armiens) im Magazin „Sleep“ wurden
40 gesunde Säuglinge, die mehr als einen Monat zu früh geboren worden
in einem Schlaflabor überwacht. Dabei wurden die Einschlaf- und Aufwachzeiten
aufgezeichnet sowie die Anzahl und die Intensität der Körperbewegungen
während des Schlafs.
Aus der Untersuchung geht hervor, dass die Kinder von
Raucherinnen, die mehr als 10 Zigaretten pro Tag konsumieren, im Schnitt
zwei Stunden weniger schliefen als Babys von vergleichbaren Nichtraucherinnen.
Dieser Unterschied entsteht nach Frederic Telliez durch eine größere
Unruhe im Schlaf und durch häufige Körperbewegungen
der Kinder.
Selbst einem Monat nach der Geburt und damit einen Monat
ohne den Rauch der Mütter, konnten die Wissenschaftler immer noch einen
abweichenden
Schlafrhythmus feststellen.
Quelle: Spiegel online vom 01.12.08
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