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Rauchen als weitere Ursache für "plötzlichen Kindstod"

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In der Zeitschrift „Sleep“ veröffentlichten Wissenschaftler vom Ritchie Centre for Baby Health Research der Monash University eine Studie mit dem Ergebnis, dass bei Kindern von Müttern, die während der Schwangerschaft oder nach der Geburt rauchen, ein erhöhtes Risiko des plötzlichen Kindstodes (SIDS) besteht.

Bei den Untersuchungen von Babys im Alter von drei, zehn und zweiundzwanzig Wochen nach der Geburt wurde festgestellt, dass das Rauchen der Mütter die Weckreaktion der Kinder verschlechtert.

Bei der Messung der Gehirnströme  wurden deutlich unterschiedliche Aktivierungsmuster zwischen den Babys rauchender  und nichtrauchender Mütter festgestellt.

Die Forscher gehen davon aus, dass die festgestellten niedrigeren Werte der kortikalen Erregung einen bedeutsamen Einfluss auf den Muskeltonus, die Herzfrequenz und die Atmung ausüben und schließen daraus, dass Rauchen ein erheblicher Risikofaktor für SIDS ist.

Quelle: pressetext austria vom 06.04.09

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