Neue Studien
belegen, dass Eltern, die auf Rauchen in der Gegenwart von Kindern verzichten,
nicht nur das Risiko einer Asthmaerkrankung der Kinder verringern, sondern auch
das Risiko des Schnarchens.
Bei der Studie wurden die Eltern von 6811 Kindern zwischen einem und vier
Jahren nach Schnarchen des Kindes / der Kinder und den Rauchgewohnheiten der
Eltern befragt.
Das Risiko für ständiges Schnarchen war bei Kindern mit einem rauchenden
Elternteil um 46 % erhöht in Relation zu Kindern in Nichtraucherfamilien.
Das Risiko war sogar doppelt so hoch, wenn beide Eltern rauchten.
9 % der Kinder, bei denen ein Elternteil rauchte, waren ständige Schnarcher
und 13 Prozent der Kinder, bei denen beide Elternteile rauchten. Im Vergleich
dazu waren nur knapp 7 % Prozent der Kinder bei nicht rauchenden Eltern Dauerschnarcher.
Nach Auffassung der Wissenschaftler um Dr. Claudia Kühni aus Bern wäre
das Schnarchen bei einem Drittel der Kinder vermeidbar. Ständiges Schnarchen
bedeute für Kinder einen erheblichen Risikofaktor, denn daraus können
sich u. a. Verhaltenstörungen und Wachstumsstörungen entwickeln.
Ärzte Zeitung online vom 21.02.2008
|