Schlaf • Notizen
Tatsachen und Geschichten
bios affair - Betten in Frankfurt / Rhein-Main  
Neuer Denkansatz zur Funktion des Schlafs

schöne betten
futon & matratzen

home

Unsere Produkte
Angebotsübersicht

direkt zu den:
Betten
Matratzen
Futon
Tatami

Konzeptionen
Naturmatratzen,
gesundes Liegen

Schlaf • Notizen
Tatsachen und
Geschichten

Archiv + News
Rückenleiden,
Betten und Umwelt

Glossar
Fachbegriffe

Kontakt
Impressum

 


Die Neurowissenschaftler Giulio Tononi und Chiara Cirelli von der Universität Wisconsin (Madison) stellten auf einer Tagung der Society for Neuroscience in Washington eine neue Theorie vor.

Bisher hat man angenommen, der Schlaf sei dazu da, dass das Gehirn die Erfahrungen des Tages verarbeiten könne. Tonini und Cirelle fügen nun eine interessante und plausible Ergänzung hinzu:

Nach ihrer Auffassung wird die Nachtruhe vom Gehirn dazu genutzt, die Verbindungstellen zwischen den Nervenzellen (Synapsen) generell zu lockern. Wenn die Nervenverbindungen zu fest verknüpft blieben, würden sie zu viel Platz und zu viel Energie in Anspruch nehmen und könnten daher neue Eindrücke nicht mehr verarbeiten. Das „globale Herunterregulieren“ dagegen wirke wie ein kleiner Neustart und verhindere, dass die Lernfähigkeit der Nervenzellen gewissermaßen in Sättigung übergeht.

Im Wachzustand baut nach Meinung von Tonini und Cirelli das Gehirn eine immer stärkere Erregung auf und wird dadurch zunehmend empfindlicher und damit abhängiger gegenüber stimulierenden Reizen, während im ausgeschlafenen Zustand nach langem tiefem Schlaf die Reaktion auf Stimulationen viel schwächer ausfällt. Durch die Dämpfung der Reize wird dem Gehirn eine Art Offenheit und Unbestimmtheit für den täglichen Neuanfang ermöglicht.

Quelle: Focus online  vom 21.11.2008                 

nächste Notiz
naechste notiz
vorige Notiz
vorige notiz
Übersicht Schlaf • Notizen
Notiz Uebersicht
Informationen ähnlicher Art finden Sie auch in unserem Archiv
nach oben