Die Auswertung einer Studie von Sheldon Cohen an der Carnegie-Mellon-Univerity
in Pittsburgh hat ergeben, dass Menschen, die weniger als sieben Stunden pro
Nacht schlafen, ein deutlich höheres Risiko haben, an Schnupfen zu erkranken
als Menschen, die mindestens acht Stunden Nachtruhe halten und dabei auch gut
schlafen.
Bei der Studie wurden über 150 Teilnehmer mehrere
Wochen untersucht und über ihre Schlafgewohnheiten befragt. Anschließend
verbrachten die Probanden jeweils sechs Tage in Quarantäne wobei sie einem
Schnupfenvirus ausgesetzt wurden. Später wurden auftretende Krankheitssymptome
protokolliert und Imunreaktionen anhand von Blutuntersuchungen durchgeführt.
Der Forscher kam bei der Auswertung zu dem Schluss, dass
die Kurzschläfer ein dreimal größeres Risiko hatten, an Schnupfen zu erkranken
als die Schläfer, die mehr als acht Stunden täglich ohne Störungen geschlafen
haben.
Noch schlimmer erging es den Teilnehmern, die zwar über acht Stunden im
Bett verbracht hatten, dabei aber mehr als 8 % der Zeit wach lagen. Hier erhöhte
sich das Risiko, einen Schnupfen zu bekommen um das Fünffache.
Quelle: Wissenschaft.de vom 13.01.2009
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