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Viel Bewegung und langer Schlaf verringern das Krebsrisiko

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Nach einer Studie des amerikanischen National Cancer Institutes haben Frauen, die Sport treiben und zugleich viel schlafen, ein deutlich geringeres Risiko, an Krebs zu erkranken als Frauen, die wenig schlafen und sich zudem wenig bewegen.

Fällt aber eine von diesen beiden Aktivitäten weg, wird dieser Vorteil wieder hinfällig.

In der Untersuchung wurden 1998 die Schlafgewohnheiten und Bewegungsaktivitäten von  6000  Frauen analysiert. Nach zehn Jahr waren 604 Frauen aus der befragten Gruppe an Krebs erkrankt.
Bei der Auswertung des Zusammenhanges von Schlaf, Sport und Krebserkrankung wurde festgestellt, dass die Frauen mit viel Schlaf und viel Bewegung  ein 50 % geringeres Risiko hatten, an Krebs zu erkranken, als die Frauen, die zwar Sport betrieben, aber täglich weniger als sieben Stunden schliefen.

Der Untersuchungsleiter James McClain zieht daraus die  Schlussfolgerung, dass Sport ohne ausreichende Erholungsphasen das Krebsrisiko nicht mindern kann.

Verallgemeinernd geht McClain davon aus, das dass Krebsrisiko nicht nur von zwei Faktoren abhängig ist, sondern vom gesamten Lebensstil.

Quelle: Focus online vom 18.11.2008

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