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Hormonstörungen durch Verschiebung des Schlaf-Wach-Zyklus

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Amerikanische Forscher der Harvard University, Boston haben in einer Laborstudie festgestellt, dass sich die Produktion der Hormone Cortisol und Leptin verändert, wenn der Schlaf-Wach-Zyklus nachhaltig verschoben wird. Dadurch verändert sich der Stoffwechsel, was wiederum zu Übergewicht und zu Herz- und Kreislaufstörugen führen kann.

Bei der Studie wurden 5 Männer und 5 Frauen von der Außenwelt abgesondert und unter künstlichem Licht einem 28-Stunden-Tag ausgesetzt. Durch dieses Verfahren wurden die Versuchspersonen von ihrem natürlichem Wach-Schlaf-Rhythmus abgekoppelt.

Die Verschiebung der Tag-Nacht-Phasen provozierte schon nach einigen Tagen messbare Veränderungen im Stoffwechsel. Es zeigten sich erhöhte Glukosewerte, höhere Werte des Stresshormons Cortisol und verringerte Werte des „Apetitzünglers“ Leptin.

Die Forscher schlossen daraus, dass bei Schicht- und Nachtarbeitern der Stoffwechsel ebenfalls erheblich beeinflusst wird. Aus diesen Verschiebungen im Hormonhaushalt ergibt sich nach Angabe der Wissenschaftler ein höheres Risiko für Übergewicht, Diabetes und für Herz-Kreislauf-Störungen.

Quelle: premiumpresse.de vom 06.03.2009

 

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