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Wer bei der Betrachtung dieses Bildes glauben sollte, es handelt
sich um die Präsentation eines neuen Bettes in einem avantgardistischen Möbelladen,
der irrt.
Das Bett ist
vielmehr ein Objekt vom "Park Fiction" am Pinnasberg vor
der Hamburger St. Pauli Kirche. Ein neu gestalteter Platz mit "Palmeninsel",
"Fliegendem Teppich" (einer wellenförmige Rasenanlage) und mit
aufgestellten Betten. Hier kann man nicht nur in der Sonne liegen und schlafen,
sondern auch im Liegen den schönen Blick über den Hamburger Hafen genießen.
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Eine gute Idee der gestaltenden Künstler Margit Czenki und Christoph
Schäfer, die Kompetenz des Bettes zu erweitern und Betten auf öffentlichen
Plätzen aufzustellen.
Warum soll man sich auf städtischen Plätzen,
die zum Schauen und Ruhen einladen, nur auf Bänken niederlassen können.
Es müssen ja nicht Palmen und wellenförmigen
Liegewiesen dabei sein, aber etwas Phantasie dieser Art könnte das Leben
auch in anderen Städten bereichern.
Und warum sollten die Bürger auf öffentlichen
Plätzen eigentlich
kein Schläfchen halten können?
Unser Appell an Städte und Gemeinden: Stattet eure
schönen
und interessanten Plätze mit Betten und Récamieren (Sitzliegen) aus.
An Ideen der Ausgestaltung sollte es nicht mangeln. In Frankfurt bietet sich
z. B. an, am Goetheplatz Récamieren aufzustellen, die die Formen der
Steinquader von Tischbeins "Goethe in der Campagna di Roma" nachvollziehen. |
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