Wissenschaftler der University of Helsinki haben bei Untersuchungen
festgestellt, dass sich bei Schlafentzug im basalen Vorhirn eine erhöhte
Stickstoffkonzentration einstellt, die zur Einleitung eines Erholungsschlafes
führt. Das Erstaunliche für Forscher war aber, dass der erhöhte
Stickstoffgehalt durch das sogenannte iNOS-Enzym ausgelöst wird. Taraj Stenberg,
die Leiterin der Forschungsgruppe wies darauf hin, dass dieses Enzym normalerweise
im Gehirn nicht nachzuweisen ist, außer bei der Abwehr von Entzündungen.
Das iNos-Enzym ist dafür bekannt, dass es einen Selbstschutzprozeß des
Körpers gegen Viren, Bakterien und gegen Stress anregt. Wenn nun dieses
Enzym auch bei Schlafentzug nachgewiesen werden kann, ist das nach Meinung von
Frau Stenberg bedenklich, denn es bedeutet, das mangelnder Schlaf vom Körper
ebenfalls als Bedrohung eingeordnet wird.
Quelle: pressetext.austria vom 16.03.05
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