Amerikanische Forscher von der University
at Buffalo New York haben herausgefunden, dass die Nüchternglukosewerte bei Menschen, die weniger als sechs Stunden
schlafen, öfters oberhalb der Norm liegen, als bei länger schlafenden
Menschen.
Diese sogenannte abnorme Nüchternglokose gilt als Vorstufe für
die Altersdiabetes.
Bei der Studie mit mehr als 1500 Teilnehmern wurde untersucht,
wieweit Schlafgewohnheiten die Nüchternglukose im Zeitraum von 6 Jahren
vom Normalbereich in den abnormen Bereich verschieben kann. Dies geschah bei
91 Teilnehmern der Untersuchung: der Wert stieg auf 100 mg/dL bis 125 mg/dL an.
Bei den Teilnehmern der Studie, die in der Woche im
Schnitt weniger als 6 Stunden pro Nacht schliefen, zeigte sich die Verschiebung
der Blutzuckerwert um 4,56-mal wahrscheinlicher, als bei den Teilnehmern, die
im Durchschnitt 6 bis 8 Stunden Nachtruhe hatten. Probanden, die über 8 Stunden schliefen,
hatten im Vergleich kein erhöhtes Risiko.
Quelle: Wissenschaft aktuell vom 12.03.2009
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