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Schnuller senken das Risiko des
„plötzlichen Kindstodes“

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Nach einer US-Studie haben Babys, die mit Schnuller schlafen, ein um 90 % geringeres Risiko dem plötzlichen Kindstod zu erliegen. Das ist das Ergebnis der Untersuchungen der Umstände und Schlafgewohnheiten von 185 Baby, die an dem plötzlichen Kindstod gestorben waren im Vergleich zu 312 zufällig ausgewählten Kindern.

Der Untersuchungsleiter De-Kun Li vom Gesundheitsdienstleister Kaiser Permanente vermutet, dass durch den sperrigen Schnullergriff immer genügend Abstand zwischen Mund und Decke bzw. Matratze gehalten wird, so dass den Babys die Luftzufuhr nicht abgeschnitten werden kann.

Diese Aussage bestätigt den schon bekannten Zusammenhang des „plötzlichen Kindstodes“ mit den Risikofaktoren „Bauchlage“ und „Überdecken“.

Nach dem Statistischen Bundesam ist der „plötzliche Kindstod“ in Deutschland die häufigste Todesursache im Kindesalter bis zum 10. Lebensjahr. So sind im Jahr 2004 323 Babys plötzlich und unerwartet im Schlaf gestorben.

Aus den zu diesem Thema erstellten Untersuchungen wurden verschiedene Risikofaktoren für den „plötzlichen Kindstod“ ermittelt. Das sind nach Angabe des Instituts für Arbeits- und Sozialmedizin der TU Dresden vor allem die Bauchlage, das Überdecken und die Überwärmung:

„In präventiver Hinsicht wird Eltern die Verwendung eines Schlafsacks ohne zusätzliche Decke und ohne Kopfkissen sowie ohne größere Kuscheltiere oder Tücher empfohlen, um ein Überdecken von Mund und Nase zu vermeiden“ und natürlich das Vermeiden der Bauchlage.

 
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