Mitarbeiter vom Institute for Biomedical Engineering von der Unversity of Southern
California haben eine unglaubliche Methode zum Patent angemeldet, um Schnarchern
das Schnarchen auszustreiben. Die vorgeschlagene Methode von David Gordon und
Gerald Loeb erscheint uns kurios und einfältig und wird den Vorurteilen
gegenüber diversen bio-medizinischen Ingenieurtechniken vollauf gerecht:
In der Patentschrift wird doch
tatsächlich vorgeschlagen, eine Drahtspule in die Gaumenmuskulatur zu implantieren,
in die dann von einer zweiten Spule unter dem Kopfkissen eine elektrische Spannung
induziert wird, sobald durch ein ansteuerndes Mikrophon Schnarchgeräusche aufgefangen
werden.
Durch die elektrischen Impulse sollen die erschlafften Muskeln im Gaumenbereich
stimuliert werden, um dadurch das Flattern der Gaumensegel zu unterbinden.
Das biomedizinische Ingeneering bekommt dann noch eine kuriose soziale Komponente,
wenn denn nachts der Ehepartner die Impulsstärke und -dauer nachstellen
muss, um das Gerät an das Schnarchverhalten anzupassen.
Da loben wir uns doch das Didgeridoo-Spiel oder
auch die Zahnschiene vom Frankfurter Zentrum für
Schnarchtherapie.
Quelle: New Scientist vom 07.03.2006
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