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Ultraschalluntersuchungen gegen plötzlichen Kindstod
Neue Ursache für den plötzlichen Kindstod gefunden


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Die deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) hat in einer Studie an mehr als 14000 Neugeborenen nachgewiesen, dass ein eingeschränkter Blutfluss zum Gehirn als eine gesicherte Ursache für den plötzlichen Kindstod angesehen werden kann.

Mit der sogenannten Dopplersonographie kann der Blutfluss in der Schlagader untersucht werden, die den Hirnstamm (Sitz für das Atem- und Kreislaufzentrum) mit Blut versorgt.

Diese Untersuchungen wurden bei den Säuglingen in fünf Liegepositionen durchgeführt, mit dem Ergebnis, dass bei 0,3 Prozent der Babys in der Bauchlage bei seitlich gedrehtem Kopf ein Blutgefäß, das von der Wirbelsäule zum Gehirn führt, zusammengedrückt wird. Dabei wird der Hirnstamm nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt.

Professor Karl-Heinz Deeg von der Klinik für Kinder und Jugendliche der Sozialstiftung des Klinikums Bamberg fordert die Einführung von Reihenuntersuchungen, denn „mit Hilfe einer Ultraschalluntersuchung können wir Risikokinder sicher erkennen und damit einen plötzlichen Kindstod wahrscheinlich vermeiden.“ 

Quelle: Pressetext Deutschland vom 13.03.2007

 

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