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Wenig Schlaf vergrößert das Risiko für hohen Blutdruck
Pro Stunde weniger Schlaf als 8 Stunden erhöht sich das Risiko um 37 %

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Wissenschaftler der Universität Chicago haben publiziert, dass Menschen, die täglich weniger als acht Stunden schlafen, stärker unter hohem Blutdruck leiden als Menschen, die mindestens acht Stunden Nachtruhe einhalten.

Die Studie wurden an 578 Personen im Alter zwischen 33 und 45 Jahren über die Zeitdauer von fünf Jahren durchgeführt. Dazu wurden u. a. sogenannte Aktigraphen eingesetzt, die wie Bewegungsmelder arbeiten und an den Handgelenken befestigt werden.

Am Ende des Untersuchungszeitraumes zeigte sich, dass sich das Risiko für hohen Blutdruck pro Stunde eingesparten Nachtschlafs um ca. 37 % vergrößerte. Entsprechend erhöhte sich das Risiko für Bluthochdruck bei 6 Stunden Schlaf auf etwa 70 %.

Außerdem konnten die Forscher feststellen, dass sich mit wenig Schlaf auch das Risiko für die Verkalkung der Herzkranzgefäße erhöhte: bei jeder Stunde weniger als acht Stunden um 33 %.

Quelle: FR-online.de / Wissen und Bildung vom 18.07.2009

 

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