Amerikanische Mediziner haben die Daten der 68 000 Teilnehmerinnen der "Nurses
Health Study" auf den Zusammenhang von Schlafdauer und Gewichtsentwicklung
analysiert. Die Frauen wurden im Jahr 1986 nach ihrer durchschnittlichen Schlafdauer
gefragt und haben in den darauf folgenden Jahren regelmäßig
ihr Körpergewicht
mitgeteilt.
Dabei wurde festgestellt, dass die Frauen, die weniger
als fünf Stunden täglich schliefen, schon zu Beginn der Untersuchung
im Durchschnitt 2,4 kg mehr wogen, als jene, die über sieben Stunden pro
Tag schliefen. Die Kurzschläferinnen legten gegenüber den länger
schlafenden Frauen während des
Berichtszeitraumes weiter an Gewicht zu.
Der Leiter der Studie Sanjay Patel von der
Case Western Reserve University in Cleveland stellte für die Teilnehmerinnen
mit weniger als fünf Stunden Schlaf ein 15 % höheres Risiko fest, in
der Zeit der Untersuchungsdauer mindestens 15 kg zuzunehmen. Erstaunlich ist
dabei, dass
diese Frauen nicht nur genau so viel Sport trieben wie die Frauen mit mehr Schlaf,
sondern auch weniger aßen.
Eine Erklärung für diese Phänomene
konnte nicht gegeben werden.
Quelle:
scienceticker.info vom 25.05.06
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